Konferenz des Bundesfamilienministeriums
| Inhalt/Titel | Präventionsmaßnahmen gegen häusliche Gewalt: Was kann Schule machen? | |
|---|---|---|
| Ort | Berlin, dbb Forum | |
| Formate | Vorträge im Plenum, vier parallele Workshops mit jeweils vier Arbeitsgruppen | |
| Teilnehmende | etwa 190 Personen | |
| Branche | Öffentliche Institution | |
| Auftraggeber | Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), Berlin, Bonn |
Aufgabe
Konzeptionelle Planung, Organisation, Durchführung und Dokumentation der eintägigen Veranstaltung war der Auftrag des Bundesfamilienministeriums an familie redlich. Inhaltliche Mitarbeit und Methodenkompetenz waren insbesondere bei der Vorbereitung der Workshops sowie beim Briefing von Referentinnen und Referenten gefragt. Außerdem legte das BMFSFJ großen Wert auf regional ausgewogene und interdisziplinär besetzte Arbeitsgruppen.
Lösung
Der Titel transportiert die Tonalität der Veranstaltung: seriöse Informationsvermittlung, Sensibilität, keine Showeffekte. In diesem Sinne arbeitete die Projektleitung von familie redlich als Schnittstelle zum BMFSFJ. Als Ansprechpartner für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellte familie redlich ein telefonisch und per E-Mail erreichbares Konferenzbüro zur Verfügung.
Ein zweistufiges Einladungsmanagement gewährleistete eine ausgewogene Mischung von Vertreterinnen und Vertretern aus verschiedenen Regionen und Tätigkeitsbereichen. Das Format der Workshops – zehnköpfige moderierte Arbeitsgruppen mit vorgegebenen Fragestellungen – wurde von den Teilnehmenden durchweg begrüßt und trug zum Erfolg der Konferenz bei.
Hintergrund
Für den Schutz von Kindern vor den Auswirkungen häuslicher Gewalt ist die Schule ein wichtiger Partner. Die Kinder lernen, wie sie auf Gewalt in der Familie reagieren können. Lehrerinnen und Lehrer können erkennen, wenn ein Kind Opfer häuslicher Gewalt geworden ist und professionelle Hilfe braucht.
Die Konferenz des BMFSFJ sollte Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für die schulische Präventionsarbeit sensibilisieren, auf bestehende Angebote und Projekte aufmerksam machen und zeigen, wo die Politik die Rahmenbedingungen verbessern kann.



